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PostPosted: Fri 18. May 2012, 12:40 
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Joined: Fri 14. Jan 2011, 20:42
Posts: 11
Hallo zusammen!

Ich möchte gerne mit dem Modeler ein generisches Modell erstellen (einer mehrstufigen Lieferkette, die Zusammenhänge sind auf qualitativer Ebene gleich): Ich habe nun das konkrete Problem bei der Termintreue gegenüber dem Kunden, die über mehrere Modellierungsschritte hinweg, auf der Termintreue des Lieferanten basiert. Diese wiederum wird genauso modelliert. Ist es mit dem Modeler möglich, hier so etwas wie eine Rekursion einzubauen (kann das gerade nicht so richtig ausdrücken...)?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

Viele Grüße
Mathias


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PostPosted: Tue 22. May 2012, 12:54 
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Joined: Fri 3. Sep 2010, 13:20
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da brauchte ich mehr Infos....
Qualitativ oder quantitativ?
Was ist mir Rekursion gemeint? Eigentlich ist das so beschrieben eine Kette ....
Vielleicht eine Modellskizze mit ein paar wenigen Faktoren?
Neugierige Grüße
Kai

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Kai Neumann

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PostPosted: Tue 22. May 2012, 22:15 
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Joined: Fri 14. Jan 2011, 20:42
Posts: 11
Macht das einen Unterschied, ob qualitativ oder quantitativ? Bis jetzt ist das erst qualitativ, weiss noch nicht genau, ob ich da alle Beziehungen quantifizieren kann.

Es ist eine Kette, ja. Mit Rekursion meinte ich, dass diese Kette wieder von vorne anfängt: Der Lieferant hat ja wieder selbst einen Lieferanten, die Mechanismen sind also da auch erst einmal die gleichen: Also von hinten aufgezäumt: Kunde (Endkunde) -> Unternehmen (Lieferant aus Sicht Endkunde, Kunde aus Sicht Lieferant 1) -> Lieferant_Stufe1 (Lieferant aus Sicht Unternehmen, Kunde aus Sicht Lieferant 2), usw. Eine mehrstufige Lieferbeziehung, wie es so schön heißt...

Wenn notwendig, erstelle ich in den nächsten ein Beispielmodell, meines ist dafür schon zu komplex. Kann allerdings ein bisschen dauern (evtl. Donnerstag oder Freitag erst).

Viele Grüße.

Mathias


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PostPosted: Thu 24. May 2012, 08:42 
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Joined: Fri 3. Sep 2010, 13:20
Posts: 300
Hier schon einmal ein kleines Modell zur qualitativen Abbildung:

https://www.imodeler.info/ro?key=Hs9HkKVrEeGEJ-nWCKVzVw

Hier wird tatsächlich der gleiche Prozess aufgrund von Qualitätsmängeln wiederholt. Häufig sind es aber andere Prozesse und nur die Ressourcen von dem eigentlichen Prozess werden gebunden. Dann werden die anderen Prozesse explizit parallel gemodelt.

Ein quantitatives Modell ist recht ähnlich. Dazu gibt es aber ein E-Buch (Projekte und Prozesse) und ein Beispielmodell irgendwo anders im Forum. Auch dort werden Rückläufer behandelt ....

Erfolgreiches Modeln
Kai

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Kai Neumann

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PostPosted: Fri 25. May 2012, 12:47 
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Joined: Fri 14. Jan 2011, 20:42
Posts: 11
Ich bin mir nicht so sicher, ob dieses Beispiel passt: Es ist eben kein Qualitätsproblem, das auf einem Objekt(Ressource) basiert und dieses immer wieder bearbeitet wird.

Mein Modell basiert nicht auf irgendwelchen Bearbeitungsobjekten, die durch Prozesse laufen. Ich hänge mal ein Beispielmodell (um die nicht relevanten Faktoren reduziert) an: Termintreue ist ein Teilaspekt der Qualitätsdimension, mangelnde Termintreue kann zu Fehlmengen im Nachfolgeprozess führen; Termintreue kann seinerseits aber auch aus einer Fehlmenge herrühren, die von mangelnder Termintreue im Vorprozess verursacht wird. Das Modell ist generisch, d.h. die Termintreue des Vorprozesses ist von den gleichen Faktoren abhängig, und die Termintreue des Nachfolgeprozesses hat ebenfalls die gleichen Wirkungen (quantitativ ist das ohne weitere, prozessabhängige Parameter wahrscheinlich nicht zu modellieren).

Ich hoffe, ich konnte das Problem nun verdeutlichen.

VG Mathias


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beispiel.cons [23.53 KiB]
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PostPosted: Fri 25. May 2012, 19:45 
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Joined: Fri 3. Sep 2010, 13:20
Posts: 300
Ich fürchte ich verstehe die Frage immer noch nicht richtig. Dein Modell scheint doch schon ganz richtig. Die Verbindungssätze mehr von ... führt zu mehr/weniger von .... scheinen richtig zu sein. Wenn die Prozesse wie in meinem Beispiel gezeigt mit 100 Prozent miteinander verbunden werden, werden die Terminuntreuen von jeder Stelle des Prozesses in der Auswertung der Erkenntnis-Matrix des letzten Prozessschritts richtig bewertet.

Quantitativ werden im PROCESS MODELER die Meilensteine ganz einfach später erreicht und die Verzögerung wird durchgereicht. Unabhängig vom PROCESS MODELER würde auch bei einfacher Verwendung von Beständen und Flussfaktoren genau dieses Durchreichen aufgezeigt. Interessant finde ich auch schon die Andeutung in deinem Modell, das kleine Verzögerungen multiple Folgen haben können - herrlich, um mit Monte-Carlo-Simulationen eine Bandbreite möglicher Entwicklungen aufzuzeigen.

Doch wie beantworten wir deine Frage nach der Rekursion. Hat irgendwer anderes noch eine Idee?

Tolle Pfingsten

Kai

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Kai Neumann

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PostPosted: Fri 25. May 2012, 22:21 
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Joined: Fri 14. Jan 2011, 20:42
Posts: 11
Sprechen wir vielleicht aneinander vorbei? Ich habe ja keine expliziten Prozesse in meinem Modell. Wie würdest du die denn verbinden?

Ich habe das Rekursion genannt, aber das ist ggf. auch der falsche Begriff. Wie komme ich also von "unten" (Fehlmenge des nachfolgenden Prozesses) nach "oben" (Termintreue des vorhergehenden Prozesses)?

Ich habe im Hintergrund auch ein Prozessmodell, für jeden einzelnen Prozess gilt eigentlich dieses generische Modell. Ich würde das Prozessmodell allerdings ungern explizit in das Modell aufnehmen...

Vielen Dank für deine Hilfe.

VG, Mathias


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PostPosted: Tue 29. May 2012, 13:55 
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Joined: Fri 3. Sep 2010, 13:20
Posts: 300
... im Grunde sind alle Antworten gegeben, oder? Ich habe es für explizite Prozesse gezeigt und dein Modell war auch schon richtig. Jetzt helfen wohl nur noch konkretere Fragen/Modellausschnitte ...

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Kai Neumann

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PostPosted: Sat 2. Jun 2012, 11:23 
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Joined: Fri 14. Jan 2011, 20:42
Posts: 11
Aus deinen Antworten lese ich heraus, dass du die Prozesse alle explizit modellieren würdest, ist das richtig? Das würde bedeuten, dass für jeden Prozess das gleiche Modell erstellt werden würde und die "Output-Faktoren" des jeweiligen Prozesses Input-Faktoren des folgenden Prozesses wären. Das wäre sehr viel Modellierungsredundanz, und bei unterschiedlichen Ausprägungen (z.B. spezifische Lieferkette eines Unternehmens) durchaus unterschiedlich zu modellieren. Die Generik (heißt das so?) würde dadurch verloren gehen.

Viele Grüße

Mathias


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PostPosted: Mon 4. Jun 2012, 10:07 
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Joined: Fri 3. Sep 2010, 13:20
Posts: 300
Das ist mir nun zu abstrakt - es kommt doch darauf an, was das Modell für Fragen beantworten soll.
"für jeden Prozess das gleiche Modell" ... das verstehe ich nicht.
Wenn "etwas unterschiedlich" zu modellieren wäre, wäre es ein Grund es explizit und folglich nicht mehr redundant zu modellieren.
Bitte alles konkreter! Und wenn ohne explizite Prozesse, dann so wie von dir angefangen. Hauptsache die Sätze "mehr von ... führt zu mehr/weniger von ...." sind richtig (siehe iMODELER).

_________________
Kai Neumann

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